Jodie
Foster: Ich mag es, dass sich Haupt- und Nebenrollen bei mir
mehr oder weniger abwechseln. Es ist wie Ferien zu haben, wenn man
zum Set kommt, zehn Tage dreht und dann wieder nach Hause geht.
Gala: Sind Sie wählerischer mit ihrer Rollenauswahl, seit Sie
Mutter sind und wollen Sie, dass Ihre Arbeit den Kindern etwas bedeutet?
Jodie Foster: Ich hoffe, dass auch
die Filme vor ihrer Geburt eine Bedeutung für sie haben. Ich
bin aber ganz sicher wählerischer geworden. Denn wenn ich 14
Stunden pro Tag am Set stehe und von meinen Kindern getrennt bin,
dann muss es einfach gut sein. Es beeinflusst ein Kind sehr, wenn
die Mutter nicht da ist. Als ich 25 Jahre alt war, musste ich mir
über solche Sachen keine Gedanken machen.
Gala: Sie würden also nicht einfach einen Film des Geldes wegen
machen?
Jodie Foster: Sie meinen, dann könnte
ich drei Swimmingpools haben, einen kalten, einen lauwarmen und einen
heißen (lacht)? Nein, das ist einfach nicht mein Ding. Zwar
habe ich ohnehin ein schönes Leben, aber diese Äußerlichkeiten
bedeuten mir nichts.
Gala: Auch die Hollywoodpartys nicht?
Jodie Foster: Ich bin in meinen 20ern
ausgegangen, heute bin ich zu müde und habe keine Lust mehr dazu.
Ich gehe meist um halb zehn schlafen. Das ist jetzt mein Leben.
(Quelle: www.gala.de)
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