Jodie Foster im Gespräch mit
Julide Tanriverdi von "Gala" (2006)

"Spielen Sie auch gern mal
die zweite Geige, Frau Foster?"
Jodie Foster
(Foto: © Getty Images)
"Ich mag es, dass sich Haupt- und Nebenrollen bei mir mehr oder weniger abwechseln."
 
Interview mit Jodie Foster
 

Jodie Foster: Ich mag es, dass sich Haupt- und Nebenrollen bei mir mehr oder weniger abwechseln. Es ist wie Ferien zu haben, wenn man zum Set kommt, zehn Tage dreht und dann wieder nach Hause geht.

Gala: Sind Sie wählerischer mit ihrer Rollenauswahl, seit Sie Mutter sind und wollen Sie, dass Ihre Arbeit den Kindern etwas bedeutet?

Jodie Foster: Ich hoffe, dass auch die Filme vor ihrer Geburt eine Bedeutung für sie haben. Ich bin aber ganz sicher wählerischer geworden. Denn wenn ich 14 Stunden pro Tag am Set stehe und von meinen Kindern getrennt bin, dann muss es einfach gut sein. Es beeinflusst ein Kind sehr, wenn die Mutter nicht da ist. Als ich 25 Jahre alt war, musste ich mir über solche Sachen keine Gedanken machen.

Gala: Sie würden also nicht einfach einen Film des Geldes wegen machen?

Jodie Foster: Sie meinen, dann könnte ich drei Swimmingpools haben, einen kalten, einen lauwarmen und einen heißen (lacht)? Nein, das ist einfach nicht mein Ding. Zwar habe ich ohnehin ein schönes Leben, aber diese Äußerlichkeiten bedeuten mir nichts.

Gala: Auch die Hollywoodpartys nicht?

Jodie Foster: Ich bin in meinen 20ern ausgegangen, heute bin ich zu müde und habe keine Lust mehr dazu. Ich gehe meist um halb zehn schlafen. Das ist jetzt mein Leben.

(Quelle: www.gala.de)
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