Jodie Foster wird nur vor der Kamera
stehen, also keine Regie führen
Drehbeginn steht noch nicht fest
Leni Riefenstahl
Leni Riefenstahl
Jodie Foster
Jodie Foster
 
Leni Riefenstahl - Projekt
 

Produzent ---
Regie ---
Darsteller Jodie Foster
Links www.leni-riefenstahl.de
  Leni Riefenstahl-Rezeption
  Interview mit Leni Riefenstahl


Story 
Biographie über Leni Riefenstahl

News 

21.04.2008
Jodie Foster hält an Riefenstahl-Projekt fest

Die Verfilmung des Lebens von Leni Riefenstahl ist für Jodie Foster weiterhin ein Traum. Der Hollywood-Star beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem umstrittenen Projekt.

Jodie Foster träumt weiter davon, das Leben von Leni Riefenstahl zu verfilmen. Das sagte der Hollywood-Star der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe). Die 45-Jährige beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Projekt über die wegen ihrer Rolle in der NS-Zeit umstrittenen Regisseurin.

Die Oscar-Preisträgerin Foster führt nach eigenen Worten ein normales Leben. Sie stehe früh auf, bringe ihre Kinder in die Schule, hole sie wieder ab, "fahre in mein Büro, komme wieder nach Hause". Mit dem Glamour der Filmwelt kann sie nicht viel anfangen: "Ich trenne nur Job und Familie. Ich gehe auf keine Partys", sagte die Schauspielerin und Regisseurin dem Blatt. Die Ferien habe sie mit ihren Kindern auf Island verbracht.

Quelle:
www.focus.de

04.05.2007
Jodie Fosters Leni Riefenstahl-Projekt
soll Ende 2008 verfilmt werden


Jodie Foster soll in einem Kinofilm die Rolle der verstorbenen Filmemacherin Leni Riefenstahl übernehmen.
Die Idee zu einem Film über Riefenstahl existiert bereits seit sieben Jahren, doch nun soll der britische Drehbuchautor Rupert Walters das Skript zu dem Film schreiben. Beginn der Dreharbeiten soll Ende nächsten Jahres sein.
Riefenstahl war stets umstritten wegen ihrer Nähe zu den Nazis, denn sie galt unter anderem als Lieblingsregisseurin von Adolf Hitler. 2003 starb Riefenstahl im Alter von 101 Jahren.

Quellen:
www.shortnews.de
www.cinefacts.de

06.10.2005
Noch kein Termin für Riefenstahl-Projekt

Mit Spannung wird ihr nächstes Projekt erwartet: ein Film über die umstrittene Dokumentarfilmerin Leni Riefenstahl. Es dürfte interessant werden, wie Foster den geplanten Riefenstahl-Film umsetzen wird. Schon seit Monaten steht das Projekt im Raum, eine zumindest grobe Terminvorgabe gibt es nicht. Riefenstahl sei eben eine facettenreiche Frau, ein Film über sie "deshalb sehr kompliziert", sagte Foster bei ihrem letzten Berlin-Besuch im Dezember, als sie sich für Dreharbeiten zu "Flightplan" in der Hauptstadt aufhielt.

Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

14.09.2005
Jodie Foster im Leni Riefenstahl-Projekt
nur vor der Kamera

München (dpa) - Die amerikanische Schauspielerin Jodie Foster will sich bei dem geplanten Film über die umstrittene Filmemacherin Leni Riefenstahl auf die Arbeit vor der Kamera beschränken. Genaue Angaben über den Drehbeginn machte sie nicht.

«Es wird noch eine Weile dauern, aber wir kommen voran. Fest steht bislang nur, dass ich nicht Regie führen werde», sagte die 42-Jährige in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift «Cinema».

Auf die Frage, woher ihre Faszination für Leni Riefenstahl rühre, sagte die zweimalige Oscar-Preisträgerin: «Es war ein erstaunliches Leben, es war eine erstaunliche Zeit, es war ein erstaunliches Talent. Ich habe sie vor ihrem Tod persönlich getroffen. Es war eine spannende Begegnung.»

Die 1902 in Berlin geborene Regisseurin Riefenstahl wurde mit Propagandafilmen über die Reichsparteitage der Nazis in Nürnberg (1933/34) sowie über die Olympischen Spiele in Berlin 1936 bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte sie natur- und völkerkundliche Dokumentarfilme und Fotoreportagen.

Quelle: www.intrinet.de

09.12.2004
Jodie Foster plant Projekt "Leni Riefenstahl" in Deutschland

"Einen zweiten Dreh in Deutschland hat Foster [...] schon in Planung. Sie arbeite immer noch an einem Filmprojekt über die Fotografin Leni Riefenstahl, sagt Foster. "Sie ist eine sehr komplizierte Frau, es ist ein sehr kompliziertes Drehbuch, es ist ein sehr komplizierter Film."


Deshalb kann sie auch noch nicht sagen, wann mit den Dreharbeiten begonnen wird, die sie dann auch wieder nach Deutschland führen werden."

[aus: www.fr-aktuell.de]

28.02.2003

"Ich glaube nicht, dass der Leni Riefenstahl Film dieses Jahr in Babelsberg ueberhaupt realisiert wird, weil Gabriela Bacher, die ehemalige Babelsberg-Chefin, die Firma Ende letzten Jahres verlassen hat. Bachers eigene Produktionsfirma hält die Filmrechte an diesem Projekt; sie hat Jodie zeitlang unterstützt, aber jetzt, wo sie nicht mehr bei Babelsberg ist, steht das gesamte Projekt auf wackeligen Fuessen, zumal sich kein anderes Studio an ein solch umstrittenes Projekt traut."

(Beitrag aus dem Forum von "Sammy")

29.07.2002

Jodie realisiert Riefenstahl-Projekt in Babelsberg:
"Gedreht wird entgegen der ursprünglichen Planung nicht in Hollywood, sondern in Babelsberg bei Potsdam. Foster übernimmt nicht nur die Regie, sondern spielt auch die Hauptrolle und fungiert als Produzentin.

Die Dreharbeiten werden erst 2003 stattfinden. Bereits seit zwei Jahren arbeitet Foster an dem Projekt über die deutsche Filmregisseurin .

Riefenstahl ("Triumph des Willens") gilt als eine der umstrittensten Künstlerinnen der deutschen Geschichte, da sie eng mit den Nationalsozialisten zusammen arbeitete. Im vergangenen Jahr sammelten sich Demonstranten der "Jewish Defense League" zu einer Demo vor den Paramount Studios. Mit Losungen wie "Jodie Foster will einen Nazi verherrlichen" und "Stoppt Jodies Projekt", drückten sie ihren Unmut aus. Daraufhin distanzierte sich das Studio, das Foster nur Hallen vermietet hatte, von dem Projekt."

(aus film.de )

28.07.2002

Multi-Talent Jodie Foster wird im nächsten Jahr ihr schon seit längerem geplantes Projekt über die Filmemacherin Leni Riefenstahl verwirklichen. Gedreht werden soll in Potsdam-Babelsberg, wie die Geschäftsführerin des Studios, Gabriele Bacher, mitteilte. Foster wird neben der Hauptrolle auch die Produktion und Regie übernehmen.

Die umstrittene Fotografin und Filmregisseurin Riefenstahl, die für Hitler "Triumph des Willens" drehte, wird am 22. August 100 Jahre alt. In einem Interview in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Vogue" sagte die Filmemacherin, sie habe über das Projekt schon sehr oft mit Foster gesprochen. "Ich schätze sie sehr und sie verehrt mich auch. Ich kann nur hoffen, dass sie einen anständigen Film über mich macht", meinte die am Starnberger See lebende Regisseurin. "Aber die Sensationslust der Amerikaner ist so groß, dass ich mir vorstellen kann, dass sie auch Kompromisse machen würden, um des Effekts willen nicht immer bei der Wahrheit bleiben und unnötige Angriffsflächen bieten. Doch ich muss abwarten. Wenn der Film nicht gut wird, wäre das ärgerlich."

(aus: n-tv.de)

27.07.2002

Babelsberg realisiert Film über Riefenstahl:

Hollywoodstar Jodie Foster wird im nächsten Jahr im Studio Babelsberg ihr schon seit länger geplantes Projekt über die Filmemacherin Leni Riefenstahl verwirklichen. Das teilte die Geschäftsführerin des Studios, Gabriele Bacher, gestern mit. Produktion und Regie liegen in den Händen Fosters, die auch die Hauptrolle übernehmen will.

(aus: morgenpost.berlin.de)

16.10.2000

Die deutsche Filmregisseurin Leni Riefenstahl ist weiterhin gegen eine Verfilmung ihres Lebens mit dem amerikanischen Star Jodie Foster. "Foster versucht, einen Film nicht auf der Grundlage meiner Memoiren, sondern mit anderen Dingen aus meinem Leben zu machen", sagte sie in einem Interview mit der britischen Zeitung "Sunday Telegraph". Sie fürchte, dass vieles davon nicht stimmen werde. Die Regisseurin, die wegen ihrer während des "Dritten Reiches" entstandenen Filme sehr umstritten ist, wendet sich schon seit längerem gegen das Projekt der Amerikanerin.

Riefenstahl lobte Foster als "wundervolle Künstlerin, eine der größten". Dennoch werde sie ihr nicht die Rechte zur Verfilmung ihrer Autobiografie verkaufen. "In Amerika ist es nicht möglich, zu protestieren, wenn sie (die Filmemacher) etwas falsch machen. Und Sie können sich ja vorstellen, mein Leben, verbunden mit Hitler und der Vergangenheit mit dem Dritten Reich und all den Gerüchten über mein Leben - da ist es gut möglich, einen schrecklichen Film zu machen." Riefenstahl hatte in den 30er Jahren technisch brillante Propagandafilme für die Nazis gedreht, unter anderem "Triumph des Willens" über den Reichsparteitag von 1934.

Nach Angaben Riefenstahls ist Foster entschlossen, ihre Lebensgeschichte zu verfilmen, auch wenn dies bei jüdischen Organisationen in den USA auf Proteste stoßen sollte. Ein Sprecher von Foster sagte, die amerikanische Schauspielerin sei nicht auf die Rechte an Riefenstahls Memoiren angewiesen. "Wenn Jodie den Film macht - und es wird ein Drehbuch geschrieben -, wird sie es ohne Beteiligung von Leni Riefenstahl tun. Vielleicht macht sie den Film, vielleicht auch nicht. Das hängt ganz von dem Material ab, das Jodie bekommen wird."

(aus: 3sat.de)

08.05.2000:

DIE WELT: Derzeit werden zwei Filme über Ihr Leben gedreht. Einen produziert der Münchner Thomas Schüly, den anderen macht Jodie Foster. Kann Jodie Foster Ihr facettenreiches Leben treffen?

Riefenstahl: Ich denke nicht, dass der Film mein Leben gut einfangen wird, weil er auf sehr amerikanische Art und Weise entsteht. Glamour darf bei den Amerikanern ja nicht fehlen. Und das wird nicht die Wahrheit meines Lebens sein. Ich telefoniere mit Jodie Foster und wir schreiben uns, das aber genügt nicht. Sie müsste hier in Deutschland sein, die Atmosphäre um mich herum spüren.

(aus: welt.de)